Thermische Spannungsanalyse (TSA)

Bei Belastungen von Bauteilen entstehen Materialspannungen. Die moderne Konstruktion benutzt in fast allen Fällen nummerische Methoden für die Auslegung auf das eingesetzte Material und den Anwendungsfall hin. Trotz der weit fortgeschrittenen Modellierung und der Betriebserfahrung auch bei komplexen Bauteilen können bei der Fertigung und beim späteren Betrieb der Funktionsgruppe Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Es kommt zum vorzeitigem Bauteilversagen.

Zur Vermeidung von Frühausfällen und zur Prozesskontrolle bzw. Fertigungsüberwachung ist eine zerstörungsfreie Prüfmethode für die Detektion der vom Soll abweichenden Spannungsverteilung gefragt.

Die thermosensorische Spannungsanalyse stellt eine Prüfmethode dar, die schnell und berührungslos arbeitet. Durch sie wird die Rücklaufzeit der Information über die Qualität aus Vorserienentwicklung und Fertigung in die Konstruktion deutlich verkürzt.

Verschiedene Arten von Referenzierung (automatisch oder über externes Referenzsignal) und Auswertung (Constant Amplitude-, Korrelation- oder Random-Mode) sind wählbar. Das Verfahren ist seit mehr als sechs Jahren bei zahlreichen Kunden der Thermosensorik GmbH im Einsatz.

 

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