Feminisierte samen

Um zu verstehen, warum sich feminisierte Samen eher zu Anpflanzung von Hanfpflanzen eignen, muss man aufklären, was es bei diesen besonderen Samen auf sich hat. Feminisierte Samen bedeuten für den Züchter nur die Hanfpflanzen mit den erwünschten Hanfblüten, die einen erforderlichen THC-Gehalt aufweisen können, um als Genussmittel konsumiert zu werden.

Bei einem speziellen Prozess werden durch feminisierte Hanfsamen die Aufzucht von männlichen Pflanzen auf ein Minimum reduziert, so dass sich ein Anbau der Hanfsamen im heimischen Bereich überhaupt für den Hobbygärtner lohnt. Daher wird für den Indoor-Bereich ausschließlich auf die Wahl einer hochwertigen feminisierten Saatgut hingewiesen, um dem Züchter auch ein Endprodukt zu verschaffen, welches seiner mühevollen und sorgsamen Arbeit bei dem Anbau entspricht. Durch die Zugabe eines Hormons werden die Samen bei einem biologischen so verändert, dass es zu einer Veränderung der Chromosomen Bildung der Pflanzen kommt. So geraten mithilfe von Gibberellinsäure aus einem Samen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,99% zu einem X-X Chromosomenpaar, welches eine Aufzucht einer weiblichen Pflanze verspricht.

Somit verfolgen feminisierte Hanfsamen einzig und allein das Ziel dem Anbauer eine Ernte mit der so verheißungsvollen Hanfblüte zu verschaffen. Daher finden die feminisierten Samen seit Jahren eine immer größer werdende Beliebtheit unter den Hobby-Züchtern in ganz Europa. Männliche Hanfpflanzen sind generell ohne großen Nutzen, außer sie sollen als Zierpflanze dienen. Ohne die Cannabisblüten sind die männlichen Pflanzen mit ihrem sehr geringen THC-Gehalt in den Pflanzenblättern eine Enttäuschung für den ambitionierten Kleinanbauer. Feminisierte Samen von guter Qualität sorgen folglich für den erfolgreichen Anbau eines passionierten Hobbygärtners. Dementsprechend sollte die reifliche Überlegung bei der Auswahl der richtigen Samen unumgänglich sein. Die weiblichen Pflanzen sind dementsprechend die oberste Kategorie bei der Vorauswahl eines Cannabis Samen.

Autoflower samen

autoflowering samen

Autoflowering samen

„Autoflower“ bedeutet zu deutsch – selbstblühend. Und in dieser Beschreibung steckt auch schon das Geheimnis dieser Saatgut. Die noch ausgefeiltere Variante der genetisch veränderten Samen sind die „autoflower Hanfsamen“, welche nicht nur meistens feminisiert sind, sondern auch eine besonders schnelle Aufzucht der Pflanze ermöglichen sollen.

Von der Keimung des Samens bis zur ersten Ernte können bei der entsprechenden Pflanze nur acht bis zwölf Wochen vergehen. Zudem ist diese Art des Saatguts dafür bekannt, dass sie besonders einfach bei der Zucht ist und gerade bei der schwierigen Anfangsphase sehr rasant empor schießt. Der passionierte Züchter bekommt bei Autoflower Samen also die Sicherheit im Umgang mit der Hanfpflanze und muss sie schon manchmal zurückschneiden, da sie bei stets dynamischem Tempo sehr zügig wächst. Die Autoflower Hanfsamen zählen damit zum absolten Premiumprodukt, wenn es um die Aufzucht einer Hanfpflanze geht, da sie sowohl eine Aufzucht mit einer Blütezeit einer weiblichen Hanfpflanze versichern und ebenso kein großes Fachwissen benötigen, um die Voraussetzung für eine vielversprechende Ernte zu schaffen. Diese Kombination hat den Markt für Hanfsaatgut revolutioniert.

In- & Outdoor Hanf Anbau

hanfpflanzen

hanfpflanzen

Die Basis für den Anbau von Hanfpflanzen sind Cannabis Samen von hoher Qualität. Im Outdoor-Bereich kann die Hanfpflanze im Vergleich zu anderen Nutzpflanzen verhältnismäßig sehr tiefe Wurzeln schlagen. Im richtigen Boden aus mineralisierter Erde kann die Pflanze so in bis zu 140cm Tiefe verwurzeln und daher eine große Ernte bieten. Mit der hochqualitativen Saatgut, die auf dem Postweg aus den Niederlanden erhältlich ist, reizt viele Jugendliche der Guerillaanbau in der freien Natur. So ist die Pflanze sowohl, was den Anbau im Freien oder heimischen Grundstück angeht, allen Wetterverhältnissen ausgesetzt und erfordert deswegen meist mehr als nur einen grünen Daumen. Im Groben kann man sagen, dass sich für die natürliche Weise des Anbaus eher Pflanzensamen mit einer frühen Blütezeit zu Beginn des Spätfrühlings eignen, da so vorausgesetzt wird, dass mit einsetzender Feuchtigkeit im Herbst Schimmelbildung vermieden werden kann. 

Mit der technischen Voraussetzung oder dem nötigen Feingefühl für die Aufzucht von Pflanzen findet der Indoor-Anbau für den gebräuchlichen Eigenbedarf auch in Deutschland seine Anhänger. In der Regel werden die Hanfpflanzen durch bestellte Hanfsamen im heimischen Domizil in sogenannten „Grow-Schränken“ gezüchtet. Für die Aufzucht weniger Pflanzen für den Eigengebrauch ist daher die Wahl der richtigen Samen von besonderer Bedeutung. Die Sorgfalt bei der Aufzucht einer Cannabispflanze soll daher mit einem stimulierenden Endprodukt belohnt werden. Von immer größerer Beliebtheit machen sich bei dem Indoor-Anbau hier feminisierte Samen oder autoflower Samen, die einerseits eine sehr ertragreiche Ernte und eine schnelle pflegeleichte Aufzucht garantieren sollen. Nach sechs bis vierzehn Wochen Blütezeit können so auch kleine Pflanzenzüchtungen einen gut gelaunten Züchter nach einer erfolgreichen Ernte hervorbringen.

Die Geschichte des Hanfs

hanfsamen

Hanfsamen

Der Ursprung der Hanfpflanze geht bis ins Jahr 2800 v. Chr. zurück, wo sie erstmals nennenswert im alten China erwähnt wird. Die Chinesen erkannten schon früh die aromatische und gesunde Wirkung der Samen und nahmen die Stängel zur Zubereitung eines geschmackvollen Teegetränks, welches zusätzlich mit Ingwer angereichert wurde.

Deshalb gehört Hanf zu den weltweit ältesten Nutz- und Zierpflanzen. Durch das gewonnene Öl und die Fasern der Hanfpflanze dient sie auch heute noch für die Produktion von Arzneimitteln und Textilien. Ihren hohen globalen Bekanntheitsgrad hat Hanf aber als entspannendes Rauschmittel durch Marihuana oder Haschisch erlangt. 

Ebenso hat auch die Papierherstellung einen großen Nutzen aus der grünen Allzweckpflanze gezogen und sie in Europa seit dem dreizehnten Jahrhundert für zahlreiche Dokumente und Schriften verwendet. So druckte einst Gutenberg 1455 die bekannte Gutenberg-Bibel auf Papier aus Hanf. Auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 ist aus demselben Papier hergestellt. Der erste amerikanische Präsident George Washington war selbst sehr begeistert von der grünen Zauberpflanze und pflegte ein nicht zu verachtende Hanfplantage, die er sein Eigen nannte.

Allerdings gilt der Besitz der Wunderwaffe in den meisten Ländern dieser Erde unter Strafe, obwohl es massenhaft Befürworter in der Politik verschiedener europäischer Länder gibt. Die Anzahl der Konsumenten steigt in Deutschland in die Millionenhöhe, trotzdem bleibt es weiter ein politisches Tabuthema der Politik. In europäischen Ländern wie den Niederlanden ist der Besitz von Marihuana zwar erlaubt beziehungsweise geduldet, die Abgabe und der Konsum in der Öffentlichkeit richtet sich aber weiter streng nach dem Gesetz. In einigen Staaten der USA ist Hanf dagegen für medizinische Zwecke legalisiert worden, so dass Kunden mit einem entsprechenden Rezept ihrer Hausarztes an die Verkostung eines breiten Marihuana Sortiments in dafür lizenzierten Apotheken gebeten werden. In den Niederlanden ist die Abgabe von Marihuana, Haschisch oder Cannabis Samen nur in dafür genehmigten Shops erlaubt. Nicht nur deshalb zählt gerade Amsterdam zu den Hotspots in Europa und ist ein beliebtes Reiseziel vieler Freunde der Cannabispflanze.